Das LITEC Energiedach

Dachelemente mit integrierten Dünnschicht-PV-Modulen
Sonnenenergie clever nutzen

Mit dem LITEC Energiedach hat der schwäbische Dämmstoffspezialist Linzmeier ein neues System auf den Markt gebracht, das die Vorteile seines bewährten Dachbausystems (DBS) mit integrierten Photovoltaikmodulen kombiniert. Das auf Ein- und Zweifamilienhäuser zugeschnittene System dürfte vor allen für Architekten und Hausbauer interessant sein, die sich viel Planungsspielraum wünschen: Eine aufgeständerte Montage der Triple-Junction-Dünnschichtmodule ist nicht erforderlich, so dass der Bau von Flachdächern ohne optische Beeinträchtigung durch sichtbare Solarkollektoren oder PV-Module möglich wird. Bauherren beschert das System eine kostengünstige Alternative zu monokristallinen PV-Modulen, die sich laut Hersteller in kurzer Zeit amortisiert.

Schlank und effizient
Die patentierten Elemente des Energiedachs werden in Stärken von 315 mm, 335 mm und 355 mm angeboten, die U-Werte liegen dank einer hocheffizienten PU-Dämmung (λD=0,026 W/(mK)) zwischen 0,16 und 0,13 W/m²K. Der schlanke Elementaufbau entspricht weitgehend dem des konventionellen Dachbausystems, allerdings bildet beim Energiedach eine Kunststoffdachbahn mit integrierten PV-Modulen die oberste Deckschicht. Nach dem Verlegen der Elemente werden die Dachbahnen miteinander verschweißt, so dass sie eine homogene, wasserdichte Dachhaut bilden, die das Gebäude dauerhaft vor Witterungseinflüssen schützt. Eine zusätzliche Unterkonstruktion, Dacheindeckung oder Dichtungsbahn ist nicht erforderlich.

Vorteile für Planer
Planern erlaubt das neue System die Konzeption eines flachen Dachs, mit dem sich ohne zusätzliche Maßnahmen und ohne optische Beeinträchtigung die Vorgaben der EnEV und des Erneuerbare Energien Gesetzes einhalten lassen. Möglich wird dies, weil die Dünnschicht-Module zwar eine etwas geringere Leistung als monokristalline PV-Module bringen, dafür aber effizient auch diffuses Licht nutzen. So wird auch auf nicht optimal ausgerichteten Dachflächen das Lichtspektrum effizient genutzt – Strom erzeugen die Module bei jedem Tageslicht.
Als weiterer Vorteil für den Planer kommt hinzu, dass Linzmeier ihm den Ausschreibungstext zur Verfügung stellt, die Anlage auf Wunsch projektiert, auf hochwertigen Maschinen produziert und just in time auf die Baustelle liefert. Auch Handwerker können die fertigen Bauteile beziehen und verlegen. Sie sind maximal 13 m lang und können bei Bedarf große Spannweiten überbrücken.

Vorteile für Bauherren
Energetisch lässt sich ein Ein- oder Zweifamilienhaus mit dem Energiedach im Vergleich zum konventionellen DBS um bis zu drei Effizienzstufen optimieren. Mit der entsprechenden Haustechnik – teilweise mit dem Stromertrag betriebene Wärmepumpen und Lüftungsanlagen – wird so mit vergleichsweise geringem Kostenaufwand der Bau eines Effizienzhauses 40 möglich.
Auf der Datenbasis eines ersten Pilotprojekts gibt Linzmeier an, dass sich die Mehrkosten für ein Energiedach nach Gegenrechnung der für die Energieoptimierung bewilligten Fördergelder und der Ersparnisse für den Wegfall der Dacheindeckung und einer Solarthermie-Anlage auf etwa 500 Euro belaufen.
Bei einer durchschnittlichen Leistung der von 4-5 kW Peak auf einem Wohnhausdach haben sich diese Mehrkosten nach einem Jahr amortisiert. Da die technischen Daten und die Höhe der Fördergelder von Projekt zu Projekt unterschiedlich sind, lässt sich diese Berechnung nur mit Einschränkungen auf andere Wohnhäuser übertragen.

Text: Dr. Joachim Mohr, Tübingen

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Weitere Informationen zum Produkt:
LITEC Energiedach




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