LINIT Vakuumpaneele im dänischen Campus Kolding

Nicht dicker als Isolierglas

Immer mehr Universitäten organisieren ihre Lehr- und Forschungsgebäude, ihre Studentenwohnheime, Infrastruktureinrichtungen und Grünanlagen nach amerikanischem Vorbild als Campus. Dieses Prinzip hat sich auch in Dänemark durchgesetzt, wo die Universität von Süddänemark die Hafenstadt Kolding als einen von insgesamt sechs Standorten auswählte.

Erster Neubau des dortigen Campus ist ein sechsgeschossiges Gebäude für die Fachbereiche Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft und Design. Mit dreieckiger Kubatur und auffälliger Fassade gibt der außergewöhnliche Entwurf einen Vorgeschmack darauf, wie in Kolding die Vorstellung einer zukunftsorientierten Forschung und Lehre in architektonische Formen umgesetzt werden soll.

Blickfang am Gebäude ist zum einen die Glasfassade der oberen Stockwerke, die von etwa 1600 dreiecksförmigen Blenden beschattet wird. Die jeweils gut vier Meter hohen Aluminiumelemente lassen sich über kleine Stellmotoren auf 90 oder 45 Grad einstellen und so automatisch oder manuell an den jeweiligen Sonnenstand anpassen. Eine feine Perforierung sorgt im geschlossenen Zustand für einen als optimal errechneten Lichtdurchlass von 30 Prozent.
Ebenfalls ins Auge fallen die rund 1400 m² LINIT Verbundelemente im Erdgeschoss des Gebäudes, die auf einer Fläche von 300 m² mit einem speziell für diesen Zweck entworfenen Sonderdesign versehen sind. Dieses Design besteht aus verschiedenen kreativen Dekoren, die ab Werk per zweifarbigen Siebdruck auf die Rückseite der äußeren Deckschicht aufgebracht wurden. Bei den übrigen 1100 m² Paneelfläche entschieden sich die Architekten für eine Deckschicht aus einfarbigem, rückseitig emailliertem Einscheibensicherheitsglas.

Passend zum hohen architektonischen Anspruch des Gebäudes kamen in Kolding Paneele vom Typ LINIT GLQAL zum Einsatz, bei denen die äußere Deckschicht aus Glas durch eine Vakuumdämmung und eine innere Deckschicht aus 2,00 mm starken Aluminiumblechen ergänzt wird: Nur durch die hochwertige Vakuumdämmung wurde es möglich, die Dicke der Paneele an die Dicke der darüber liegenden Glasfassaden anzugleichen. Als Dämmung im Paneel fungiert ein Kern aus dem Hochleistungsdämmstoff Vacupor NT-B2, mit dem sich bei einer WLS von λD=0,007 W/(mK) und einer Dämmstärke von 40 mm ein U-Wert von 0,19 W/m²K nach EN 6946 (ohne Berücksichtigung des Randaufbaus) erreichen ließ.
LINIT VIP Vakuumpaneele bieten wegen ihres extrem schlanken Aufbaus maximale Dämmwerte bei extrem schlanken Wandaufbauten. Mit gleicher Bautiefe wie Isolierglas geben sie Architekten völlig neue Gestaltungsspielräume. Dabei ist der mikroporöse Kern aus Kieselsäure, der die hervorragenden Dämmeigenschaften des Vakuums bietet, nicht nur dimensionsstabil und bis 80° C temperaturbeständig, sondern auch gesundheitlich unbedenklich und recycelbar.
LINIT VIP-Paneele können in alle Pfosten-Riegel-Konstruktionen eingebaut werden und lassen sich durch die gleiche Bautiefe problemlos mit Glaselementen kombinieren.

Großer Gestaltungsspielraum
Aus planerischer Sicht sind die LINIT Verbundelemente generell wegen des besonders großen Gestaltungsspielraums interessant, den sie dem Architekten mit ihrem breiten Spektrum an Deckschichten bieten. Möglich sind neben Glasdeckschichten – verspiegelt, rückseitig farbig emailliert oder im Mehrfarbensiebdruck bedruckt – Deckschichten aus verschiedenen Metallen wie Aluminium, Stahl, oder Edelstahl, bei denen man durch Eloxieren, Farbbeschichtungen, Polieren oder Prägungen besondere Effekte erzielen kann. Zur Wahl stehen außerdem verschiedene Holzdeckschichten (Furnierschichtholz, Schichtholz, Span¬platten in allen Holzarten), extrem widerstandsfähige HPL-Deckschichten in verschiedenen Farben und Optiken und Deckschichten aus Faserzement in einer nahezu unbegrenzten Farbpalette.
Mit dieser großen Gestaltungsvielfalt bieten die Fassadenelemente dem Architekten unter anderem die Möglichkeit, die Fassade auf das eigene Logo abzustimmen und so Elemente der Corporate Identity in die Architektur des Gebäudes aufzunehmen.

Universelle Funktionalität
Neben ihren optischen Qualitäten bieten LINIT Verbundelemente nicht nur mit Vakuumdämmung, sondern auch bereits mit einem konventionellen Kern aus PU-Hartschaum oder Mineralfaserdämmung einen sehr guten Hitze- und Wärmeschutz. Mineralfaserdämmschichten verbessern den Brandschutz (bis W 90), spezielle Funktionsschichten erhöhen den Schallschutz (bis 55 dB) und machen die Paneele einbruch- oder durchschusshemmend.
LINIT Verbundelemente werden nach Kundenwunsch in industrieller Präzision vorgefertigt, individuell getestet und auf die verwendeten Materialien abgestimmt. Kantenausbildungen werden an die jeweilige Konstruktion des Gebäudes angepasst. In Farbe oder Holzoptik lassen sie sich außerdem perfekt auf das jeweilige Fenster- und Fassadenprofil abstimmen. Die Montage der einbaufertigen Paneele erfolgt problemlos in PR-Konstruktionen oder Fensterelementen entsprechend den Verglasungsrichtlinien.

Text: Dr. Joachim Mohr, Tübingen
Fotos: Martin Schubert, Viborg; Michael Knudsen, Schollglas

Beitrag als PDF


Weitere Informationen zu den verwendeten Produkten:
LINIT - Brüstungs- und Fassadenelemente




Zurück



Hinweis für Pressetexte und Bilder

Rechtliches
Die Verwendung der Bilder ist ausschließlich im Rahmen redaktioneller Berichterstattung mit inhaltlichen Bezügen zu LINITHERM Dämmsystemen / LITEC Bausystemen / LINIT Paneelen erlaubt.
Die Bilder können zu diesem Zweck vervielfältigt und kostenlos veröffentlicht werden.
Die Bearbeitung der Bilder ist nicht erlaubt. Verkleinerungen oder Vergrößerungen, sowie eine den zentralen Sinn des Bildes nicht entstellende Ausschnittwahl sind zulässig.
Zur Sicherung der uns seitens der Fotografen überlassenen Urheberrechte ist die Bildnutzung nur unter Angabe der Fotoquelle „Linzmeier“ bzw. „Name des Fotografen“ zulässig.

Abdruck kostenlos
Über die Zusendung von Belegexemplaren (gerne auch in digitaler Form) freuen wir uns. Anregungen und Anfragen sind jederzeit willkommen.

Ansprechpartner für Journalisten:
Pressestelle Monika Eher
Telefon 07371/1806-66
Fax 07371/1806-7766
Monika.Eher@Linzmeier.de

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen: Datenschutzbestimmungen. Ich akzeptiere Cockies von dieser Seite. Zustimmen.