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InfoPUR 19 - KW 40/2017: Die Themen im Überblick

Kompetenzforum Energieeffizienz 2017
Energetische Sanierung im fränkischen Behringersdorf
Ersatzparlament nutzt spezielle Verbundelemente für Gebäudehülle
LINZMEIER und qualifizierte Fachbetriebe vor Ort bieten starke Vorteile, die sich für Sie rechnen
Fachseminare "PU Dämmstoffe für Dach, Decke, Wand, Boden und Fassade"

Kompetenzforum Energieeffizienz 2017 Kompetenzforum Energieeffizienz 2017

Wer plant und baut muss die geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) berücksichtigen. Was ändert sich mit der EnEV 2016? Ein KfW-Effizienzhaus 40 oder gleich ein Plusenergiehaus planen?

Erfahren Sie bei einem unserer "Kompetenzforum Energieeffizienz" welche Voraussetzungen Neubauten und sanierte Altbauten nach der EnEV 2016 erfüllen müssen. Allein das Erfüllen der Mindest-Energiestandards ist jedoch nicht KfW-förderfähig. Unser Referent Rainer Feldmann ist externer Berater der KfW und informiert Sie über neue KfW-Förderprogramme und die Anforderungen beim Effizienzhaus 40 Plus.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei einer der Veranstaltungen begrüßen dürften.

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Energetische Sanierung im fränkischen Behringersdorf Energetische Sanierung im fränkischen Behringersdorf

Bei einer energetischen Sanierung im fränkischen Behringersdorf wurde mit hocheffizienten Dämmstoffen und viel Fingerspitzengefühl das ursprüngliche Erscheinungsbild eines alten Wohnhauses wiederhergestellt.

Ein ernstzunehmendes Argument gegen eine nachträgliche Außen- und Aufdachdämmung ist, dass darunter das ursprüngliche Erscheinungsbild des gedämmten Gebäudes und damit auch die architektonische Vielfalt leidet.
Allerdings ist dies kein zwingender Zusammenhang. Dies lässt sich gut am Beispiel eines zweigeschossigen Wohnhauses im fränkischen Behringersdorf verdeutlichen, dessen neuer Besitzer Wert auf eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands legte. Denkmalschutzauflagen waren hier zwar nicht zu beachten, wohl aber eine Schwarzweißfotografie, die das Gebäude kurz nach seiner Erstellung im Jahr 1910 zeigt.
Der Vergleich mit einer aktuellen Fotografie macht deutlich: Eine Außendämmung muss nicht zum architektonischen Einerlei führen und verträgt sich bei günstigen Rahmenbedingungen sehr gut mit dem Erhalt des historischen Erscheinungsbilds.

Wiederhergestellt und energetisch saniert
Das betreffende Wohnhaus in Behringersdorf befindet sich seit 1910 in Familienbesitz. In den 70er Jahren war es mit Eternitschindeln verkleidet worden, was das ursprüngliche Erscheinungsbild stark verfälschte. 2016 wollte der Sohn des Erbauers das Gebäude wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen lassen, nachdem sein Vater gestorben war.
Wichtig war dem Bauherrn außerdem ein möglichst hoher, KFW-förderfähiger Energiestandard, der sich nur durch eine Dachdämmung, eine Fassadendämmung und neue Fenster erreichen ließ. Mit den Sanierungsarbeiten beauftragte er die Dachdeckerei Galla in Lauf-Simonshofen.
Die Dachdeckerei führt mit insgesamt 12 Mitarbeitern etwa 24 größere Dachsanierungen im Jahr aus. Das Gros der Aufträge kommt dabei von privaten Bauherren, hin und wieder saniert die Firma auch Gewerbeobjekte. Zu den Mitarbeitern gehören neben acht Dachdeckern ein Zimmermeister, ein Zimmerergeselle und zwei Flaschner, so dass das Unternehmen sämtliche Gewerke auf dem Dach übernehmen kann.

Dass Interessenten die Dachdeckerei direkt ansprechen, ist durchaus der übliche Weg. Laut Geschäftsführer Walter Galla kommen praktisch alle Kunden über Mundpropaganda nach Lauf-Simonshofen, der gute Ruf in der Region ist also ein wichtiges Marketinginstrument. Diesen Ruf führt Galla vor allem auf die große Erfahrung seines Unternehmens mit Sanierungen zurück: "Wir sind dafür bekannt, dass wir auch denkmalgeschützte Häuser im ursprünglichen Zustand wiederherstellen können. Wobei so ein Projekt immer wieder eine neue Herausforderung ist."

Luftdichte Anschlüsse in Teamwork
Bei Komplettsanierungen arbeitet Galla mit dem Stuckateur Meisterbetrieb Lombardia aus dem mittelfränkischen Lauf zusammen – eine Kooperation, die schon seit zwei Jahrzehnten reibungslos funktioniert, weil beide Firmen ein gut aufeinander eingespieltes Team bilden. Das macht sich unter anderem positiv bemerkbar, wenn es um die luftdichten Anschlüsse an den Schnittstellen beider Gewerke geht.
Letztere sind bei einer Sanierung selten Routine. Dies um so mehr, wenn es um ein so facettenreiches Gebäude wie in Behringersdorf geht, das unter anderem einen Dacherker, ein abgestuftes Walmdach und einen Turm aufweist, dessen Boden teilweise an die Außenluft angrenzt.
Vergleichsweise einfach war der Anschluss zwischen Dacherker und Dachfläche. Hier wurde die L+D-Folie, welche die Dachdecker als luftdichte Ebene unter der LINITHERM PAL N+F Aufdachdämmung verlegt hatten, luftdicht mit einer Folie zwischen Fassadendämmung und Außenwand verklebt.

Etwas komplexer war die Herstellung der luftdichten Anschlüsse im Traufbereich. Hier empfiehlt Linzmeier, Hersteller von LINITHERM PAL N+F, als einfachste Lösung das Kappen der Sparren an der Mauerkrone. Die L+D-Folie kann dann um die Sparren herumgezogen und mit der Außenwand verklebt werden, ein Dachüberstand lässt sich mit Aufschieblingen herstellen.
Da der Bauherr das Kappen der Sparren ablehnte, entschied sich Walter Galla für die etwas kompliziertere Alternative. Dabei werden Reststreifen der LINITHERM PAL N+F-Elemente passend zu Keilen zugeschnitten und zwischen den Sparren auf die Mauerkrone gestellt. Kompribänder sorgen in den Fugen für den luftdichten Anschluss an Außenwand und Sparren, verbleibende Hohlräume werden ausgeschäumt. Der Anschluss der LINITHERM L+D-Folie an die aufgehenden Bauteile erfolgt dann mit einer Schaumraupe und Kompriband, wobei die Schaumraupe Wärmebrücken vermeidet, während das Kompriband den eigentlichen luftdichen Anschluss herstellt. Bei Bedarf lassen sich bei dieser Variante zusätzliche Anpressleisten einbauen, um den nötigen Anpressdruck zu gewährleisten.
Einen Sonderfall im Gebäude stellte der Turm dar, der wegen seiner Rundung eine Innendämmung bekam. Ebenso wie beim auskragenden Walmdach musste auch hier der Boden in Teilbereichen gedämmt werden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Auch der Sockel des Gebäudes wurde im Zuge der Sanierung freigelegt und gedämmt.

Für die Schalung des Turmdachs schnitten die Zimmerer des Unternehmens auf der Baustelle 800 Holzbretter zu. Dabei leisteten sie Maßarbeit, weil der Turm nicht nur unterschiedliche Radien aufweist, sondern auch nicht exakt rund ist. Das hatte auch Auswirkungen auf die 1200 Blechschindeln für die Wabendeckung, die in der zur Dachdeckerei gehörenden Flaschnerhalle vorgefertigt wurden.
Walter Galla: "Hier mussten wir praktisch den Radius jeder Reihe ausmessen, jede Wabe einzeln nach Maß herstellen und dann noch im richtigen Radius biegen. Ein enormer Aufwand, der natürlich auch finanziell zu Buche schlägt."
Das Hauptdach des Wohnhauses in Behringersdorf ist mit Biberschwanzziegeln gedeckt – die traditionelle Eindeckung in Franken, die ein wesentliches Merkmal der dortigen Dächer ist.
Deshalb war diese Art der Eindeckung für Walter Galla ein Muss: "Natürlich bedeutet eine Biberschwanzeindeckung mehr Aufwand, weil wir 35 Ziegel pro m² brauchen, wo wir bei herkömmlichen Dachpfannen mit 10-15 auskämen. Dennoch sehe ich da keine Alternative: Jede andere Eindeckung hätte bei diesem Gebäude die Wirkung verdorben. Weil es sich um eine regionaltypische Eindeckung handelt, haben wir auch schon wesentlich größere Dächer nach dem Dämmen mit LINITHERM mit Biberschwanzziegeln gedeckt. Das größte hatte 1200 m²."

Leicht, effizient & kostengünstig
Angesichts seiner jahrzehntelangen Erfahrung führt Walter Galla Projekte wie in Behringersdorf ohne Architekten durch, hat aber in der Regel einen freien Energieberater mit im Boot.
Als Dämmsystem setzt er ausschließlich LINITHERM PAL N+F von Linzmeier ein: "Wir waren eine der ersten Dachdeckereien, die dieses System im fränkischen Raum eingeführt haben. Die Vorteile sehe ich darin, dass die Anschlüsse der LINITHERM Dämmelemente hervorragend ineinanderpassen und man zügig Dachfläche verlegt.
Andere Systeme sind kleinteiliger und von den Anschlüssen her komplizierter, so dass man mehr Zeit braucht. Hinzu kommt, dass bei uns alle Mitarbeiter auf dieses Produkt eingespielt sind und sich nicht auf ständig wechselnde Materialien einstellen müssen. Auch das bedeutet Schnelligkeit." So waren die Arbeiten auf dem Dach, die Ende November begonnen hatten, bis Anfang Januar abgeschlossen. Positiv zu Buche schlug für Galla dabei auch die Wendemöglichkeit der LINITHERM PAL N+F-Platten: "Bei einem Objekt wie in Behringersdorf hat man mindestens 25 Prozent Verschnitt. Wenn man die abgeschnittene Platte dann wenden und an der Kehle wieder anschließen kann, macht das einen großen finanziellen Unterschied."

Ob LINITHERM PAL N+F bei einem derartigen Projekt auch eine kostengünstige Alternative ist? "Kann man so nicht sagen, weil es praktisch keine Alternativen gibt. Wir haben in Behringersdorf mit 160er LINITHERM PAL N+F Platten einen U-Wert von 0,14 W/m²K erreicht. Das war nur möglich, weil die PU-Dämmelemente mit λ-Werten von λD 0,022, λB 0,023 W/m²K sehr effizient dämmen und dabei nur wenig zusätzliches Gewicht auf die bestehende Dachkonstruktion bringen.
Jede Aufdachdämmung aus einem anderen Material wäre zu schwer gewesen, außerdem hätte man hier mit mehreren Lagen arbeiten müssen. Das bedeutet zwei- bis dreimal so viel Aufwand für das Zuschneiden und Verlegen, also Zeitverlust und zusätzliche Kosten." Und eine Zwischensparrendämmung? "Da hätte man aufdoppeln müssen, und das wäre in der Tat deutlich teurer und schwerer geworden."

Fazit
Natürlich bedeutet eine Außendämmung immer auch einen Eingriff in das Erscheinungsbild eines Gebäudes. Bei dem hier gezeigten Wohnhaus wurden jedoch zum einen die Veränderungen durch den Einsatz effizienter Dämmstoffe in Grenzen gehalten, zum anderen wurden sie optisch sehr gut kaschiert. Die etwas verlängerten Dachüberstände sind zum Beispiel angesichts der durch die Außendämmung erhöhten Stärke der Außenwand kaum zu erkennen. Ein rundum gelungenes Projekt, dessen Bauherr entsprechend zufrieden ist.

Ersatzparlament nutzt spezielle Verbundelemente für Gebäudehülle Ersatzparlament nutzt spezielle Verbundelemente für Gebäudehülle

Diesen Sommer hat die umfangreiche Sanierung des Parlamentsgebäudes in Wien (Österreich) begonnen. Nach und nach sind seitdem die Parlamentsmitglieder aus den historischen Gemäuern in die neuen Ersatzbauten auf dem Heldenplatz und im Bibliothekshof der Hofburg gezogen. Die modular konzipierten, temporären Holzgebäude sollen ihnen nun für den Zeitraum von etwa drei Jahren eine optimale Alternative bieten. Dazu gehört auch ein guter winterlicher und sommerlicher Wärmeschutz, der mit der sorgfältig konzipierten Gebäudehülle erreicht wurde.

An prominenten Stellen, Mitten in Wien, sind Holzmodul-Ersatzbauten entstanden und zwar in direkter Nachbarschaft zum Parlament und dem Bibliothekshof der Hofburg: zwei auf dem Heldenplatz mit je drei Geschossen und einer im Bibliothekshof mit vier Geschossen. Alle drei Gebäude haben eine Grundfläche von circa 30 m x 40 m. Damit stehen rund 10.000 m² zur Verfügung, auf der etwa 500 Arbeitsplätze, Konferenz- und Meetingräume sowie Klubstützpunkte für die politischen Parteien untergebracht werden können.

Der Bauherr wollte von Anfang an ein modulares System für die Ersatzbauten nutzen. Holz stand dabei nicht im Vordergrund. Die Modulbauten wurden vielmehr material- und systemoffen ausgeschrieben. Bei der europaweiten Ausschreibung suchte man zudem einen Totalunternehmer, der außer der Planung und Errichtung auch den Abbau und Rückkauf der Gebäude übernimmt. Als Bestbieter erhielt die Strabag AG mit Firmensitz in Wien den Zuschlag für ihr Gesamtkonzept. Die Holzmodulbauten führte die Lukas Lang Building Technologies GmbH, ebenfalls aus Wien, als Subunternehmer aus. Bei den Modulbauten handelt es sich vereinfacht gesagt um Holzskelettbauten mit aussteifenden Geschossdecken und einer Gebäudehülle aus Holzrahmenbau-Elementen, in die für den erforderlichen Wärmeschutz – sowohl gegen Hitze als auch gegen Kälte – LINIT Verbundelemente der Firma Linzmeier Bauelemente eingebaut wurden. Der spezielle Paneelaufbau erfüllt außerdem alle Anforderungen an den Brandschutz für Fassaden.

Das Baukastensystem von Lukas Lang ist kein Modulbau im Sinne von Raumzellenbau, sondern ihm liegt ein modulares Konzept zugrunde im Sinne von definierten und damit standardisierten Einzelbauteilen mit sich wiederholenden Abmessungen, die innerhalb eines bestimmten Grundrasters immer zusammenpassen oder sich kombinieren lassen, so dass sich damit fast jeder Gebäudetyp errichten lässt. Konkret: Der Holzskelettbau mit einem Rastermaß von 1,40 m besteht aus Brettschicht(BS)-Holz-Stützen mit zwei verschiedenen Längen für zwei verschiedene Raumhöhen sowie aus Trägern mit vier verschiedenen Längen (Nettolängen der Holzquerschnitte: 1,20 m, 2,60 m, 4,0 m bzw. 5,40 m mit beidseitig je 10 cm für die Stahlanschlussteile). Das Rastermaß ergibt sich aus der baurechtlich erforderlichen Mindestflurbreite von 1,20 m und den Stützendurchmessern von 20 cm.
Für die vertikale Aussteifung sorgen Stahlauskreuzungen innerhalb des Skeletts. Die horizontale Aussteifung übernehmen schubsteife Deckenelemente aus 8 cm dickem Brettsperrholz (BSP). Sie werden in die 1,20 m x 1,20 m großen Gitterfelder des geschossbildenden Trägerrosts eingehängt.

Mit diesen Rahmenbedingungen muss jedes Projekt, das dieses System nutzt, zurechtkommen. Das galt auch für die Ersatzbauten des Parlaments. Es ermöglichte bei diesem Spezialauftrag dennoch individuelle Anpassungen. Für die spezifischen Anforderungen, wie etwa die großen Spannweiten der Besprechungsräume, hat man einige Sonderkonstruktionen entwickelt. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Baukastenkonzepts ist, dass die überwiegende Zahl der Elemente Standard-Bauteile sind.
Da das Holzbausystem auf zweigeschossige Bauten ausgerichtet ist, hätte der 14,34 m hohe Viergeschosser im Hof der Hofburg für seine Stabilisierung eine zu hohe Zahl an Auskreuzungen im Erdgeschoss benötigt. Daher entschlossen sich die Planer, die Stahlbeton-Erschließungskerne mit Treppenhaus und Aufzugsschacht zur Abtragung der horizontalen Lasten heranzuziehen.
So konnten alle Geschosse verbandsfrei bleiben, was auch wegen der geforderten flexiblen Grundrisseinteilung entscheidend war.

Gebäudehülle aus Holzrahmenbau-Elementen mit integrierten LINIT Verbundpaneelen
Die Gebäudehülle besteht aus einem gedämmten Dachaufbau auf dem obersten Regelgeschoss und in der Fassade aus vor den Stützen angeordneten, 1,40 m breiten Holzrahmenbau-Elementen, in die LINIT Verbundelemente des Typs LINIT STMMST eingebaut wurden. Die Hauptkomponenten dieser Elemente bestehen aus nicht brennbaren Baustoffen der Baustoffklasse A: Die äußere und innere Deckschicht dieser 14,3 cm starken Paneele bildet ein sendzimirverzinktes Stahlblech gegen Korrosion. Als Dämmkern kommen 14 cm nichtbrennbare (A1) Mineralfaser der Wärmeleitstufe (WLS) 035 zum Einsatz. Damit erfüllt der spezielle Paneelaufbau mit KaSil-Promatect H-Einleimer die erhöhten Anforderungen an den Brandschutz für Fassaden für diese Art von Gebäuden, die sowohl Versammlungsstätten sind und als Bürogebäude auch zum Typus des Geschäftshauses zählen. Eine umlaufende Randfolie schützt die Paneele schließlich noch vor Feuchtigkeit.

Neben dem optimalen Brandschutz bieten die LINIT STMMST Verbundelemente auch einen hocheffizienten Wärme- und Hitzeschutz. Durch den Einsatz der LINIT Paneele lassen sich der Energieaufwand für Heizung und Kühlung reduzieren und angenehme Arbeitsbedingungen durch ganzjährig ausgeglichenes Raumklima schaffen. Mit dem Paneelaufbau erreicht man zudem eine Schalldämpfung gegen Außengeräusche (Immissionsschutz). So konnten mit den eingesetzten LINIT Verbundelementen alle bauphysikalischen Anforderungen ohne Zusatzmaßnahmen erfüllt werden.

Großer Gestaltungsspielraum für Funktion und Optik
Auch aus gestalterischer Sicht sind die LINIT Verbundelemente mit ihrem breiten Angebot an Deckschichten für Planer interessant. Neben Glasdeckschichten, die verspiegelt, rückseitig farbig, emailliert oder im Mehrfarbensiebdruck bedruckt sein können, gibt es auch Deckschichten aus verschiedenen Metallen wie Aluminium, Stahl oder Edelstahl, bei denen man besondere Effekte durch Eloxieren, Farbbeschichtungen, Polieren oder Prägungen erzielen kann. Zur Wahl stehen außerdem verschiedene Holzdeckschichten (Furnierschichtholz, Schichtholz, Spanplatten in allen Holzarten), extrem widerstandsfähige HPL-Deckschichten in verschiedenen Farben und Optiken sowie Deckschichten aus Faserzement in einer fast unbegrenzten Farbpalette.

Individuelle Funktionalität durch Kombination
Je nach Wahl des Dämmmaterials lässt sich die Feuerwiderstandsklasse eines Paneels und damit die eines Bauteils den Anforderungen anpassen: Unbrennbare Mineralfaserdämmung – wie sie bei der Gebäudehülle der Parlamentsersatzbauten eingesetzt wurde – erreicht die höchsten Brandschutzwerte (bis W 90) im Vergleich zu anderen Dämmstoffvarianten. Alternativ bietet Linzmeier auch Vakuum Isolations Paneele (VIP) an, die schon bei einer mit Isolierglas vergleichbaren Stärke eine sehr gute Wärmedämmung ermöglichen. Andere Funktionsschichten wiederum erhöhen den Schallschutz bis 50 dB oder machen die Paneele einbruch- und durchschusshemmend.
Die Fertigung der LINIT Verbundelemente erfolgt nach Kundenwunsch in industrieller Präzision. Sie werden individuell getestet, auf die übrigen Materialien abgestimmt und – je nach Art und Konstruktion des Gebäudes – erhalten sie eine entsprechende Kantenausbildung.

Bei den Parlamentsersatzgebäuden wurden die einbaufertigen LINIT Verbundpaneele schon im Werk so in die Holzrahmenbau-Elemente eingesetzt, dass sie nach Anlieferung vor Ort als fix fertige Außenwand- bzw. Fassaden-Elemente montiert werden konnten.
Die Art der Montage, die nichttragenden Fassaden-Elemente über verzinkte Stahlschwerter an das tragende Holzskelett anzuschließen, ist ursprünglich aus dem Hochhausbau abgeschaut. Durch die schon werkseitig integrierten Beschläge auf allen Elementen beschränkt sich die Montage vor Ort auf wenige Handgriffe, die mit einfachen Werkzeugen wie Schraubenzieher oder Akkuschrauber, Imbusschlüssel und Sechskanter ausgeführt werden können. Ein wichtiger Aspekt, wenn man bedenkt, dass 1.300 Fassadenelemente in Holzrahmenbauweise montiert werden mussten. Die Elemente erreichen übrigens mit den 19 cm dicken, tragenden Holzrahmenbau-Element mit integrierten LINIT Verbundpaneelen, dem Fassadenaufbau und der raumseitigen Beplankung eine Gesamtdicke von 30,50 cm. Zum Schluss erhielten die Pavillons noch Netzfolien zum Sicht- und Sonnenschutz. Sie dienen als Informationsfläche und sollen in der Nutzungszeit zweimal gewechselt werden. Ob temporär oder dauerhaft: Gebäudehüllen im Objekt- und Verwaltungsbau sollen wirtschaftlich, nachhaltig und energiesparend sein, dabei gleichzeitig eine möglichst umfassende Gestaltungsfreiheit bieten und zu guter Letzt alle gesetzliche Normen und Vorschriften erfüllen. LINIT Verbundelemente von Linzmeier warten hier mit vielen Optionen auf, die der Bauphysik und den normativen Vorgaben ebenso gerecht werden wie der Ästhetik.


LINZMEIER und qualifizierte Fachbetriebe vor Ort bieten starke Vorteile, die sich für Sie rechnen LINZMEIER und qualifizierte Fachbetriebe vor Ort bieten starke Vorteile, die sich für Sie rechnen

Mit unseren Dämmsystemen und Bauelementen rund ums Gebäude sind wir Ihr Partner. Bei unseren zertifizierten Fachbetrieben vor Ort können Sie sich darauf verlassen, dass sie nach höchstem Qualitätsstandard arbeiten, wenn es um die Montage geht. Regelmäßige Schulungen sichern das nötige Fachwissen und gleichbleibend hohe Qualität bei der Montage.

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Die Anforderungen in der Baubranche steigen kontinuierlich. Zusammenhänge werden immer komplexer. Kundenorientierte Lösungen sind heute nur mit einem breiten Fachwissen möglich. Dazu braucht es gute Partnerschaften und den intensiven Austausch zwischen allen am Bau Beteiligten. Linzmeier trägt mit einem vielschichtigen Schulungs- und Seminarprogramm aktiv zum Wissenstransfer bei.

Wir laden Architekten, Planer, Verarbeiter von Dämmstoffen sowie Baustoff-Fachhändler ein, Anfang 2018 bei unseren ein- bzw. zweitägigen Fachforen in Riedlingen oder Königshofen dabei zu sein. Melden Sie sich am Besten gleich online an, denn die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Wir freuen uns auf Sie. Alle Informationen zu den Terminen, Veranstaltungsorten und Themen finden Sie unter www.event.linzmeier.de.

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