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InfoPUR 15 - KW 19/2016: Die Themen im Überblick

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Wohlfühlen statt schwitzen
Neubau des Feuerwehrhauses in Wannweil - Effizientes Gefälledach
Individuelle Türfüllungen - sicher und hochwärmegedämmt



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So geht’s: Auf die Facebook-Seiten von LINZMEIER gehen und "Gefällt mir" anklicken. An der Verlosung von 10 EM-Trikots plus handsignierter Autogrammkarte von Mario Gomez nimmt jeder automatisch teil, der bis 31. Mai 2016 "gelikt" hat. Die Gewinner werden auf der Facebook-Seite und der Homepage von LINZMEIER veröffentlicht. Und wenn es bei der EM dann heiß hergeht: Mit LINZMEIER Dämmsystemen behalten Sie einen kühlen Kopf dank perfektem Hitzeschutz.


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Wohlfühlen statt schwitzen Wohlfühlen statt schwitzen

Wohnbehaglichkeit ist Lebensqualität. Dazu gehören angenehme Raumtemperaturen im ganzen Haus, 365 Tage im Jahr. Eine energieeffiziente Dämmplanung sollte sich deshalb nicht nur auf die kalte Jahreszeit beziehen. Im Sommer stellt sich die Frage nach dem sommerlichen Wärmeschutz.

Dieser ist nach Energieeinsparverordnung (EnEV) auch ohne besondere vertragliche Vereinbarung zu gewährleisten. Der sommerliche Wärmeschutz hat die Aufgabe, an heißen Sommertagen die Raumtemperatur – insbesondere in Wohnräumen unter Dächern – angenehm zu halten.

Angenehme Sommerkühle auch unterm Dach mit LINITHERM.pdf


Neubau des Feuerwehrhauses in Wannweil - Effizientes Gefälledach Neubau des Feuerwehrhauses in Wannweil
Effizientes Gefälledach


Zu den Bauherrenvorgaben des Feuerwehrhauses in Wannweil gehörte eine Unterschreitung der ENEV um mindestens 30 Prozent. Erreicht wurde diese Vorgabe trotz einer großen Glasfassade durch eine moderne Haustechnik und einen effizienten baulichen Wärmeschutz.

Dass die schwäbische Gemeinde Wannweil knapp fünf Jahrzehnte nach dem Bau ihres alten Feuerwehrhauses einen Neubau ins Auge fasste, hatte vor allem drei Gründe: Zum einen war das bestehende Feuerwehrhaus baulich in schlechtem Zustand, zweitens hätten Unfallverhütungs- und arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen eine Sanierung in die Region von Neubaukosten getrieben. Drittens überflutete die benachbarte Echaz bei Hochwasser als erstes das Feuerwehrhaus, was Hochwassereinsatze nicht gerade erleichterte.
Schließlich gab es auch städtebauliche Gründe für einen Neubau, will doch die Stadt das zentral gelegene alte Feuerwehrgelände für ein generationengerechtes Wohnbauprojekt nutzen. Deshalb brachte der Gemeinderat 2011 ein mehrstufiges Verfahren mit Wettbewerb auf den Weg, um den Bau eines neuen Feuerwehrhauses zu vergeben.
Den Zuschlag für das Projekt erhielt das Architekturbüro dasch zürn architekten in Stuttgart. Es konzipierte den Neubau als leicht angewinkelten Baukörper, dessen Funktionsbereiche außen an der Fassade ablesbar sind: Eine zentrale, großflächige Verglasung mit fünf Toren für die Feuerwehrfahrzeuge, bildet einen reizvollen Kontrast Fassadenplatten in Holzoptik, hinter denen sich beheizte Bereiche wie die Umkleideräume und die Kommandozentrale mit freier Sicht auf Parkplatzzufahrt und Fahrzeughalle befinden.

Energetische Vorgabe aus den Wettbewerbsunterlagen war eine Unterschreitung der EnEV um 30 Prozent. Deshalb kam im neuen Feuerwehrhaus eine effiziente Haustechnik zum Einsatz. Ein Pelletkessel mit Erdtank zur Pelletlagerung übernimmt die Wärmeerzeugung, ein Gas-Brennwertkessel dient als Unterstützung bei Bedarfsspitzen.
In die Umkleidebereiche wurde eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut, die Erwärmung der Fahrzeughallen erfolgt über Umluftwärmeerzeuger, die ebenfalls aus der gemeinsamen Zentrale versorgt werden. Die Warmwassererzeugung wird durch eine Solaranlage unterstützt, die Dachflächen des Feuerwehrhauses werden zur Regenwassernutzung herangezogen.



Baulicher Wärmeschutz
Voraussetzung für das Unterschrieten der EnEV-Vorgaben ist außerdem ein effizienter baulicher Wärmeschutz, der durch eine Dämmung hinter der Vorhangfassade und auf dem Dach realisiert wurde. Dabei wurde das Dach, das über den Fahrzeugboxen als einfeldrige, über dem zweigeschossigen Funktionsteil als mehrfeldrige Stahlbetonkonstruktion angelegt ist, mit einer Gefälledämmung versehen. Der Schichtaufbau: auf der Stahlbetondecke verlegte Bitumenbahn mit Alueinlage als Dampfbremse, darüber eine LINITHERM Gefälledämmung, schließlich eine zweilagige Abdichtung aus Elastomerbitumen-Schweißbahnen.
Die Dachoberfläche wird teilweise von einer Kiesschüttung, teilweise von einer extensiven Dachbegrünung gebildet. Für beide Oberflächenvarianten boten die LINITHERM Dämmelemente dank ihrer hohen Druckfestigkeit eine ideale Basis.
Die Außendämmung bildet eine homogene, wärmebrückenfreie Schicht über der Stahlbetondecke, die komplett im warmen Bereich liegt. Dass sie aus PU besteht, ermöglicht wegen ihrer niedrigen WLS schlanke Konstruktionen bei hoher Dämmeffizienz. Ein Zahlenvergleich verdeutlicht den Unterschied: Um die Dämmwirkung eines 120 mm starken Linitherm-Dämmelements zu erreichen, braucht man mit einer Dämmung der WLS 040 eine Dämmstärke von ca. 220 mm.

Effiziente Gefälledämmung
Die in Wannweil eingesetzte LINITHERM Gefälledämmung hat noch weiteren Vorteil: Dank einem Gefälle von zwei Prozent gewährleistet sie eine sichere Entwässerung des Dachs. So lassen sich Probleme mit stehendem Wasser entschärfen, das beim Flachdach ein erhebliches bauphysikalisches Risiko darstellt.
Das Gefälle wird bei der LINITHERM Gefälledämmung dadurch erreicht, dass die einzelnen Dämmelemente schon im Produktionsprozess angeschrägt werden. Dabei sind ihre jeweiligen Anfangs- und Endmaße aufeinander abgestimmt, so dass man durch ein- oder mehrlagiges Verlegen auch lange Dachflächen mit einer Schräge versehen kann.
Neben ihrer hohen Dämmeffizienz, die eine hohe Dämmwirkung bei schlanken Bauteilquerschnitten verspricht, bieten die PU-Dämmelemente ein geringes Eigengewicht, das die Konstruktion wenig belastet. Außerdem lassen die leichten Platten sich schnell und einfach verlegen – dies umso mehr, als man sie wegen ihrer hohen Druckfestigkeit während der Arbeiten auf dem Dach schadensfrei begehen kann.
Das Material ist feuchte- und schimmelresistent, verkraftet also temporäre Beschädigungen der Dachhaut ohne gravierende Schäden und ohne Verlust der Dämmwirkung. Außerdem verrottet PU nicht und ist auch bei hohen Temperaturunterschieden form- und dimensionsbeständig sowie frei von Ausgasungen und Bioziden.
Zu seiner postiven Ökobilanz gehört, dass es zu 100 Prozent recycelbar und damit für nachhaltiges Bauen geeignet ist. Der Energieaufwand für die Produktion der Dämmelemente amortisiert sich in der Regel bereits in der ersten Heizperiode.

Zwei Dämmvarianten
Hersteller Linzmeier bietet die LINITERM-Gefälledämmung in zwei Varianten an: Mit beidseitiger Alukaschierung als LINITHERM PAL Gefälle oder, beidseitig mit Mineralvlies kaschiert, als LINITHERM PGV Gefälle. Da LINITHEM PGV Gefälle kurzfristig bis 250 °C heißbitumenbeständig ist, kam diese Dämmvariante beim Kompaktdach in Wannweil zum Einsatz.
Auf dem auf Bauherrenwunsch von Linzmeier mitgelieferten Verlegeplan lässt sich gut erkennen, dass sich die einzelnen Gefällebereiche auf den beiden Teilflächen des Dachs um vier zentrale Gullys gruppieren, von denen aus das Regenwasser über gebäudeinterne Fallrohre abgeführt wird. Gut zu erkennen sind auch die Kehlplatten (Kehle als schwarze Linien) mit 2 Prozent Gefälle nach links und rechts. Kehl- oder Gratplatten für die punktgenaue Gully- oder Rinnenentwässerung werden bei Bedarf mit der Gefälledämmung mitgeliefert. Wie alle Dämmplatten des Systems lassen sie sich - etwa zur Anpassung an Oberlichter - auf der Baustelle problemlos zuschneiden. Verlegt wird LINITHERM PGV Gefälle mehrlagig in Kombination mit einer Linitherm Flachdachdämmung. Dadurch lassen sich auch auf großen Dachflächen höchste Anforderungen an den winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz erfüllen. In Wannweil wurde bei einer mittleren Dämmstärke von ca. 150 mm ein Dämmstoff-U-Wert von 0,20 W/m²K erreicht.
Angeboten wird LINITHERM PGV Gefälle in Stärken zwischen 5/30 mm und 105/130 mm. Die Flachdachdämmung darunter wird als Stufendämmung verlegt, darüber die Gefälle-Dämmplatten. Durch die Schräge der Elemente wird das Gefälle geglättet.

Bis zu 9,60 m einlagig
Eine solche mehrlagige Verlegung ist auch mit LINITHERM PAL Gefälle möglich, etwa wenn besonders hohe Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllt werden müssen.
Allerdings kann hier zusätzlich ein Gefälle von bis zu 9,60 m Länge einlagig verlegt werden, da die Dämmelemente in Stärken von 30/55 mm bis 205/230 mm angeboten werden. Nur bei längeren Dächern werden unter der Gefälledämmung LINITHERM PAL Dämmplatten als Stufenplatte verlegt. So kann auch ein längeres Gefälle hergestellt werden.
Um die Verarbeitung weiter zu erleichtern, werden die Kanten der Elemente mit den jeweiligen Dicken beschriftet. Dies vereinfacht die Zuordnung und Sortierung auf der Baustelle. Unter dem Strich bedeuten diese Produkteigenschaften nicht nur eine Zeit- und Kostenersparnis, sondern auch eine zusätzliche Sicherheitsreserve beim Verlegeprozess.


Individuelle Türfüllungen – sicher und hochwärmegedämmt Individuelle Türfüllungen - sicher und hochwärmegedämmt

Linzmeier Bauelemente GmbH stellt unter dem Produktnahmen LINIT Tür- und Torfüllungen in allen Farben, Formen und Deckmaterialien her. Jedes Füllungselement wird individuell gefertigt - auf Wunsch auch mit Sichtfenstern in unterschiedlichsten Geometrien. Zugleich können alle gewünschten Anforderungen an Dämmung, Schallschutz, Sicherheit und Design realisiert werden. Die komplette Herstellung der Verbundelemente inklusive des Dämmkerns aus Polyurethan-Hartschaum erfolgt im eigenen Werk. Die persönliche Beratung ist selbstverständlicher Bestandteil der umfassenden Kundenbetreuung.

Tür und Tor sind das Verbindungsglied zwischen Außen- und Innenbereich und müssen große Unterschiede bei Temperatur und Feuchtigkeit überbrücken. LINIT besitzt einen hochwärmedämmenden Kern aus PU-Hartschaum, der formbeständig, druckfest und leicht ist. Aufgrund der niedrigen Wärmeleitfähigkeit von PU (WLS 023 bzw. 024) wird bereits mit geringer Dämmstärke der gewünschte U-Wert erreicht. Durch Zusatzplatten lassen sich problemlos Schalldämmwerte bis zu 55 dB erreichen.

Zur Schutzfunktion einer Tür vor Kälte, Feuchtigkeit und Lärm gehört der Einbruchschutz. Ohne weitere Zusatzmaßnahmen erfüllt LINIT die Klasse WK2 (LINIT ALYAL Basiselement mit beidseitiger Aluminium-Deckschicht). Wer noch mehr Sicherheit wünscht, wählt eine Beschichtung mit Dünnfilm-Sensor-Technologie.

Für das Deckschicht-Design sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos: Aluminium, Edelstahl und Schichtstoffe mit farb- und lichtechten Oberflächen sind der Garant für lange Lebensdauer. Die Oberflächen können glatt, gemustert, genutet, eloxiert, in RAL-Farben pulverbeschichtet oder mit Dekorfolien versehen werden. Lichtausschnitte mit Isolierverglasung sind in unzähligen Formen und Kombinationen möglich.

Weitere Informationen zu LINIT Türfüllungen


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