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InfoPUR 13 - KW 51/2015: Die Themen im Überblick

Linzmeier auf der Dach+Holz in Stuttgart
LINITHERM Kombidämmung für Neu- und Altbau
Gefälledämmung einlagig bis 230 mm
LINZMEIER auf der Fensterbau Frontale
LINIT Vakuumpaneele im dänischen Campus Kolding



Linzmeier auf der Dach+Holz in Stuttgart LINZMEIER auf der Dach+Holz vom 2. - 5. Februar 2016

LINZMEIER präsentiert auf der Dach+Holz in Stuttgart, Halle 3, Stand 3.409, sein umfangreiches Sortiment an Dämmsystemen für Dach, Decke, Wand und Boden.

LINITHERM Kombidämmung für Neu- und Altbau LINITHERM Kombidämmung
Schlank & sicher

Dämmstoffspezialist Linzmeier gibt Anwendern seiner LINITHERM Dämmelemente mehrere bauphysikalisch sichere Konstruktionsvarianten für die Erstellung einer Kombidämmung an die Hand. Mit diesen Varianten lässt sich im Alt- oder Neubau eine Aufdachdämmung mit einer Zwischensparrendämmung kombinieren.
Im Neubau eröffnen sich durch eine Kombidämmung zusätzliche planerische Spielräume, im Altbau kann die Zwischensparrendämmung in der Konstruktion verbleiben und durch zusätzlichen Dämmstoff zur Vollsparrendämmung aufgerüstet werden. Zu den Vorteilen gehört hier auch, dass sich durch die Kombination beider Dämmverfahren eine Sparrenaufdoppelung erübrigt. Die Aufdachdämmung bildet über der bestehenden Konstruktion eine homogene, wärmebrückenfreie Dämmschicht. LINITHERM Dämmelemente ermöglichen darüber hinaus mit ihrer sehr guten WLS (ab 023) einen schlanken Bauteilaufbau.

Altbau-Variante 1: gedämmtes Dach
Im Altbau erhöht die hohe Effizienz der LINITHERM PU Aufdachdämmung außerdem die Tauwassersicherheit. Selbst wenn sich keine ausreichende Dampfbremse (sd-Wert ≤10m) in einer Konstruktion mit bestehender Zwischensparrendämmung befindet, ist eine bauphysikalisch sichere Kombidämmung möglich. Dabei fungiert die LINITHERM L+D Folie über den Sparren als luftdichte Ebene, die den Feuchtetransport durch den äußeren Teil der Konstruktion und Konvektionsströmungen unterbindet.
Die über der Folie liegende PU-Dämmung sorgt im Bereich der Sparren für ausreichend hohe Temperaturen, so dass hier selbst unter ungünstigen Rahmenbedingungen kein oder nur sehr wenig Tauwasser ausfällt. Im letzten Fall kann die Konstruktion schadenfrei nach innen austrocknen. Die Dicke der Aufdachdämmung hängt bei dieser Konstruktionsvariante von den Wärmeschutzeigenschaften der raumseitigen Schichten ab. So ist zum Beispiel bei einer Zwischensparrendämmung der WLS ≥ 035 bis 160 mm Dicke die Kombidämmung mit LINITHERM PAL oder PGV ab einer Dämmelementstärke von 80 mm möglich. Linzmeier gibt seinen Anwendern zur sicheren Bewertung eine Bemessungstabelle an die Hand.

Altbau-Variante 2: ungedämmtes Dach
Altbauvariante 2 eignet sich besonders für die Sanierung von außen beim ungedämmten Dach. Hier wird die Dampfbremse schlaufenförmig um die Sparren verlegt, deren Zwischenräume anschließend gedämmt werden. Die schlaufenförmige Verlegung ist erforderlich, da hier bei einer dünnen Aufdachdämmung die Temperatur an der Grenzschicht zur Gefachdämmung relativ niedrig ist. Der Sperrwert der Bahn sollte dabei einen sd-Wert von ≤10 nicht überschreiten, um die Rücktrocknung der Konstruktion nach innen zu ermöglichen. Als Aufdachdämmung fungieren bei dieser Variante LINITHERM PGV T Elemente, die beidseitig mit einem Mineralvlies und an der Oberseite zusätzlich mit einer diffusionsoffenen, reißfesten und rutschhemmenden Unterspannbahn beschichtet sind.

Beide Varianten ermöglichen im Altbau die Sanierung von außen ohne Beeinträchtigung der unter dem Dach liegenden Wohnräume. Auch für die Kombidämmung im Neubau bietet Linzmeier interessante Lösungen.

Gefälledämmung einlagig bis 230 mm Gefälledämmung einlagig bis 230 mm
LINITHERM PAL Gefälle

Linzmeier bringt zur Dach+Holz 2016 eine Neuheit bei der LINITHERM PAL Gefälledämmung auf den Markt. Künftig wird es die angeschrägten Dämmelemente in Dicken bis 230 mm geben. Der Vorteil: Mit den neuen PU-Dämmelementen kann ein Gefälle mit bis zu 9,6 m Länge einlagig verlegt werden. Bei längeren Dächern werden 200 mm dicke LINITHERM PAL Dämmplatten als Stufenplatte verlegt. So wird ein Gefälle von 19,2 m erreicht.

Um die Verarbeitung weiter zu erleichtern, werden die Kanten der Elemente mit den jeweiligen Dicken beschriftet. Dies vereinfacht die Zuordnung und Sortierung auf der Baustelle. Unter dem Strich bedeuten die Produktinnovationen nicht nur eine Zeit- und Kostenersparnis, sondern auch eine zusätzliche Sicherheitsreserve beim Verlegeprozess.
Mit den Gefälledachsystemen lassen sich entsprechend den Richtlinien für Flachdächer bauphysikalische Probleme mit stehendem Wasser durch ein Gefälle von zwei Prozent entschärfen. Dabei bieten LINITHERM PAL Gefälle (beidseitig alukaschiert) und LINITHERM PGV Gefälle (beidseitig mit Mineralvlies) mit einer WLS ab 023 eine sehr hohe Dämmwirkung. Niedrige U-Werte sind also schon bei einer geringen Dämmstärke möglich. Mit zum Sortiment gehörenden speziellen Grat- und Kehlplatten lässt sich Wasser punktgenau in die Dacheinläufe einleiten.

Die PU-Dämmplatten beider Gefälledachsysteme sind dank hoher Druckfestigkeit begehbar und für die Aufnahme von Flächenlasten geeignet. Außerdem sind sie temperaturbeständig, verrottungsfest und widerstandsfähig gegen Mikroorganismen und Schimmel. Da sie nur geringe Mengen an Wasser aufnehmen, führen temporäre Schäden an der Dachhaut weder zu großflächigen Schäden noch zur Verschlechterung der Dämmwirkung.
Als Ergänzung für eine schnelle und sichere Ausbildung des Dachrands bietet Linzmeier passend zur Gefälledämmung zweiteilige Attika-Elemente aus dem LITEC Bausystem. Die Elemente sind sehr stabil, mechanisch belastbar und einfach zu verarbeiten.

LINZMEIER auf der Fensterbau Frontale vom 16. - 19. März 2016 LINZMEIER auf der Fensterbau Frontale vom 16. - 19. März 2016

Das Produktprogramm von LINIT wird auf der Fensterbau Frontale 2016 auf Stand 7-610 in Halle 7 präsentiert.

LINIT Vakuumpaneele im dänischen Campus Kolding LINIT Vakuumpaneele im dänischen Campus Kolding
Nicht dicker als Isolierglas

Immer mehr Universitäten organisieren ihre Lehr- und Forschungsgebäude, ihre Studentenwohnheime, Infrastruktureinrichtungen und Grünanlagen nach amerikanischem Vorbild als Campus. Dieses Prinzip hat sich auch in Dänemark durchgesetzt, wo die Universität von Süddänemark die Hafenstadt Kolding als einen von insgesamt sechs Standorten auswählte. Erster Neubau des dortigen Campus ist ein sechsgeschossiges Gebäude für die Fachbereiche Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft und Design. Mit dreieckiger Kubatur und auffälliger Fassade gibt der außergewöhnliche Entwurf einen Vorgeschmack darauf, wie in Kolding die Vorstellung einer zukunftsorientierten Forschung und Lehre in architektonische Formen umgesetzt werden soll.

Blickfang am Gebäude ist zum einen die Glasfassade der oberen Stockwerke, die von etwa 1600 dreiecksförmigen Blenden beschattet wird. Die jeweils gut vier Meter hohen Aluminiumelemente lassen sich über kleine Stellmotoren auf 90 oder 45 Grad einstellen und so automatisch oder manuell an den jeweiligen Sonnenstand anpassen. Eine feine Perforierung sorgt im geschlossenen Zustand für einen als optimal errechneten Lichtdurchlass von 30 Prozent.
Ebenfalls ins Auge fallen die rund 1.400 m² LINIT Verbundelemente im Erdgeschoss des Gebäudes, die auf einer Fläche von 300 m² mit einem speziell für diesen Zweck entworfenen Sonderdesign versehen sind. Dieses Design besteht aus verschiedenen kreativen Dekoren, die ab Werk per zweifarbigen Siebdruck auf die Rückseite der äußeren Deckschicht aufgebracht wurden. Bei den übrigen 1.100 m² Paneelfläche entschieden sich die Architekten für eine Deckschicht aus einfarbigem, rückseitig emailliertem Einscheibensicherheitsglas.
Passend zum hohen architektonischen Anspruch des Gebäudes kamen in Kolding Paneele vom Typ LINIT GLQAL zum Einsatz, bei denen die äußere Deckschicht aus Glas durch eine Vakuumdämmung und eine innere Deckschicht aus 2,00 mm starken Aluminiumblechen ergänzt wird: Nur durch die hochwertige Vakuumdämmung wurde es möglich, die Dicke der Paneele an die Dicke der darüber liegenden Glasfassaden anzugleichen. Als Dämmung im Paneel fungiert ein Kern aus dem Hochleistungsdämmstoff Vacupor NT-B2, mit dem sich bei einer WLS von 008 und einer Dämmstärke von 40 mm ein U-Wert von 0,19 W/m²K nach EN 6946 (ohne Berücksichtigung des Randaufbaus) erreichen ließ. LINIT VIP Vakuumpaneele bieten wegen ihres extrem schlanken Aufbaus maximale Dämmwerte bei extrem schlanken Wandaufbauten. Mit gleicher Bautiefe wie Isolierglas geben sie Architekten völlig neue Gestaltungsspielräume. Dabei ist der mikroporöse Kern aus Kieselsäure, der die hervorragenden Dämmeigenschaften des Vakuums bietet, nicht nur dimensionsstabil und bis 80° C temperaturbeständig, sondern auch gesundheitlich unbedenklich und recycelbar.
LINIT VIP-Paneele können in alle Pfosten-Riegel-Konstruktionen eingebaut werden und lassen sich durch die gleiche Bautiefe problemlos mit Glaselementen kombinieren.

Großer Gestaltungsspielraum
Aus planerischer Sicht sind die LINIT Verbundelemente generell wegen des besonders großen Gestaltungsspielraums interessant, den sie dem Architekten mit ihrem breiten Spektrum an Deckschichten bieten. Möglich sind neben Glasdeckschichten – verspiegelt, rückseitig farbig emailliert oder im Mehrfarbensiebdruck bedruckt – Deckschichten aus verschiedenen Metallen wie Aluminium, Stahl, oder Edelstahl, bei denen man durch Eloxieren, Farbbeschichtungen, Polieren oder Prägungen besondere Effekte erzielen kann.
Zur Wahl stehen außerdem verschiedene Holzdeckschichten (Furnierschichtholz, Schichtholz, Spanplatten in allen Holzarten), extrem widerstandsfähige HPL-Deckschichten in verschiedenen Farben und Optiken und Deckschichten aus Faserzement in einer nahezu unbegrenzten Farbpalette.
Mit dieser großen Gestaltungsvielfalt bieten die Fassadenelemente dem Architekten unter anderem die Möglichkeit, die Fassade auf das eigene Logo abzustimmen und so Elemente der Corporate Identity in die Architektur des Gebäudes aufzunehmen.

Universelle Funktionalität
Neben ihren optischen Qualitäten bieten LINIT Verbundelemente nicht nur mit Vakuumdämmung, sondern auch bereits mit einem konventionellen Kern aus PU- oder Mineralfaserdämmung einen sehr guten Hitze- und Wärmeschutz. Mineralfaserdämmschichten verbessern den Brandschutz (bis W 90), spezielle Funktionsschichten erhöhen den Schallschutz (bis 55 dB) und machen die Paneele einbruch- oder durchschusshemmend.
LINIT Verbundelemente werden nach Kundenwunsch in industrieller Präzision vorgefertigt, individuell getestet und auf die verwendeten Materialien abgestimmt. Kantenausbildungen werden an die jeweilige Konstruktion des Gebäudes angepasst. In Farbe oder Holzoptik lassen sie sich außerdem perfekt auf das jeweilige Fenster- und Fassadenprofil abstimmen. Die Montage der einbaufertigen Paneele erfolgt problemlos in PR-Konstruktionen oder Fensterelementen entsprechend den Verglasungsrichtlinien.


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